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Weite Agro-Landschaft im Interior von São Paulo mit Zuckerrohr- und Citrusfeldern im Morgenlicht
São Paulo · Brasilien

Das Projekt

Multi-Substrat-Anlage in Monte Alto — gestaffelter Ausbau, integrierter Tech-Stack, Anschluss an die brasilianische Bio-Methan-Strategie.

Worum es geht

Monte Alto ist eine Stadt im Bundesstaat São Paulo, eingebettet in einen Agro-Industrie-Cluster mit hoher Reststoff-Verfügbarkeit aus Landwirtschaft und verarbeitender Industrie. Wir entwickeln dort eine Bio-Methan-Anlage, die eine diversifizierte Mischung regional verfügbarer Reststoffe verarbeitet — Vinasse, Bagasse, Filterkuchen, organische Reststoffe aus Landwirtschaft und Agro-Industrie.

Der Aufbau erfolgt in zwei Phasen: in der ersten Phase startet die Anlage mit einer mittleren Verarbeitungs-Kapazität, in einer späteren zweiten Phase wird auf den vollen Ziel-Umfang ausgebaut.

Regional verankert. Substrate kommen aus der Region, Bauarbeiten gehen an regionale Firmen, die Logistik ist lokal — und das Endprodukt (Bio-Methan und Bio-Dünger) fließt in regionale Versorgungs- und Wertschöpfungs-Kreisläufe zurück. Was die Anlage erwirtschaftet, bleibt im Wirkungskreis der Mikroregion Monte Alto. Welche konkreten Chancen das für Substrat-Lieferanten, bauliche Dienstleister, Logistik, Abnehmer und Stadt vor Ort eröffnet, ist auf der Seite Für die Region ausgeführt.

Im Überblick

Anlage und Technologie

Multi-Substrat-Verarbeitung mit angepasster Temperaturführung, integrierter digitaler Tech-Stack für Substrat-Management und Logistik-Steuerung.

Zur Anlage →

Phasen-Ausbau

Zwei Stufen — Phase 1 mit mittlerer Kapazität auf vollständiger Allgemein-Infrastruktur, Phase 2 als modulare Erweiterung auf vorinstallierter Basis.

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Für die Region

Was das Vorhaben für Substrat-Lieferanten, Bauunternehmen, Logistik, Abnehmer und die Stadt Monte Alto vor Ort bedeutet — fünf Akteursgruppen, konkret.

Chancen vor Ort →
Die Anlage im Detail Das Herzstück des Vorhabens — Multi-Substrat-Vergärung mit angepasster Temperaturführung, Aufbereitung zu Bio-Methan und der integrierte digitale Tech-Stack — ist auf der Seite **[Anlage & Technologie](/anlage/)** ausführlich beschrieben.

Phasen-Logik des Ausbaus

Phase 1 — Startverlust vermeiden Die erste Stufe beginnt mit einer mittleren Verarbeitungs-Kapazität (Größenordnung 240 t/d Substrat), eingebettet in eine **vollständige Allgemein-Infrastruktur**, die auf die spätere Maximal-Konfiguration ausgelegt ist. Tiefbau, Versorgungs-Trassen, SCADA-Backbone, Sicherheits- und Logistik-Korridore sind in Phase 1 komplett.
Phase 2 — Modulare Erweiterung Die zweite Stufe ergänzt die Anlage um zusätzliche Fermenter-Linien als **Modul-Tie-In auf vorinstallierter Infrastruktur**. Die Schnittstelle zwischen Bauausführung und laufendem Betrieb wird damit deutlich reduziert. Ziel-Kapazität in der Größenordnung 640 t/d.
Weitere Stufen — projektabhängig Weitergehende Ausbaustufen werden abhängig von der nutzbaren Grundstücksfläche und den Projektierungs-Ergebnissen evaluiert.

Regulatorischer Rahmen

Das Projekt ist eingebettet in den brasilianischen Regulierungs-Rahmen für Bio-Methan, insbesondere die Lei dos Combustíveis do Futuro (Lei 14.993/2024) mit ihrer Bio-Methan-Beimischungs-Strategie und das PNBB-Programm (Programa Nacional do Biometano).

Die Genehmigungen bei den zuständigen brasilianischen Behörden CETESB (Umwelt) und ANP werden im Zuge der Projektierung vorbereitet. Eine spätere Anbindung an RenovaBio mit CBIO-Zertifikaten ist optional vorgesehen — abhängig von Marktentwicklung und Zertifizierungs-Aufwand.